Labyrinth
Das Labyrinth ist ein Jahrtausende altes Symbol, das in verschiedenen Formen und Materialien auf der ganzen Welt zu finden ist.
Bei einem Labyrinth gibt es nur einen Weg der Geborgenheit hinein – in die eigene innere Mitte. Dort kann man verweilen und geht dann auf dem gleichen Weg wieder hinaus.
Insbesondere das siebengängige Labyrinth, das der minoischen Kultur zugeschrieben wird, findet seit einigen Jahrzehnten viele FreundInnen und es entstehen immer mehr neue Labyrinthe, wie das am Schmidwöhr von Gisela Walch und WeggefährtInnen (seit 2009).
Das Labyrinth ist eine Einladung, sich aufzumachen, auf dem Weg zu bleiben, sich zu besinnen, sich zu wenden (wandeln) und anzukommen.
Es ist wie der Lebensweg, frau weiß nie, was hinter der nächsten Biegung kommt. Ein Labyrinth zu begehen ist auch eine gute Mediation über eine bestimmte Lebensfrage, die ich mir stelle. Die Antwort finde ich dabei nicht durch eine andere Person, oÄ. sondern dadurch, dass ich zu meiner Mitte finde. Die inneren Bilder, die mir auf dem Weg durchs Labyrinth in den Sinn kommen, geben mir die erforderlichen Hinweise. Auf dem Weg umkreise ich in verschiedenen Abständen meine Mitte - der Abstand wird größer und kleiner. Ich betrachte meine Frage - bzw. mich selbst - aus unterschiedlichen Perspektiven. Beim dreidimensionalen Labyrinth sogar auch noch von oben. Ich gewinne den Überblick über meine Lage.
Jeden ersten Samstag im Mai findet der Welt-Labyrinth-Tag statt. 2025 feierten dies hier zum ersten Mal eine Gruppe von KallmünzerInnen und beteiligten sich um 13 Uhr mit einem gemeinsamen Gang ins Labyrinth, um eine rollende Welle friedlicher Energie rund um den Globus zu erzeugen.
Hier eine Info und Malanleitung für das Labyrinth vom Fest am 03.05.25.