An dieser gar nicht so stillen Ecke finden wir die schlafende Frau vor.
Wenn wir der Hecke folgen, gibt es am Ende noch einen versteckten Frosch von Carola Baumbach-Seifert zu entdecken.
Carola Baumbach-Seifert
Foto: Virginia Schröder
Geboren 1926 in Schweinfurt. Verstorben 2014.
So beschrieb sie sich selbst:
"Oldtimer aus Schweinfurt. Ich zeichne und male seit frühester Kindheit, angeregt und angeleitet durch meinen Vater (selbstständiger Graveur, Ausbildung an der Kunstgewerbeschule München). Nach Schule, Berufstätigkeit (MTA in Würzburg und Erlangen, Histologie und Bakteriologie) und Aufzucht der Kinder die sogenannte typische Hobby-Künstler-Karriere. Seit bald 20 Jahren Malen und Steineklopfen. Seit 1988 Arbeit im Kunstforum im Gemeinschaftshaus Nürnberg-Langwasser. Besuche im NCK-Krakau und Arbeiten in Aquarell, Ton und Papier. Seit 1993 Steinbildhauerei und Aktzeichnen wiederum im Gemeinschaftshaus Langwasser, Leiterin Gisela Metz. Mit der sogenannten "Moderne" habe ich nichts am Hut. Schließlich will ich ja nicht zur Documenta. Das heißt aber nicht, dass ich versuche mit meinen Bildern Farbfotografien sklavisch zu imitieren. Es soll schon auch meine persönliche Sicht der Dinge sein. Ob es gefällt? Ich weiß es nicht, halte mich aber an die alte Weisheit, dass die Kunst "nützen oder erfreuen" soll - und mir zumindest gefallen sie."
Auf dem Bild sieht man sie beim Bildhauern ihrer Skulptur "Die Kauernde", die nun auf ihrem Grab in Nürnberg steht.
Ausstellungen:
- Gemeinschaftshaus Langwasser
- 650 Jahr-Feier Fischbach
- Arvena Hotel Nürnberg
- in Kallmünz
- beim VfL Nürnberg.
Unterwegs
Skizze: von der Vilsgasse zum Schmidwöhr
Wir kommen nun zum Schmidwöhr, einer Landzunge direkt am Zusammenfluss von Naab und Vils. Das Areal hat einen hohen Freizeitwert. Im Hintergrund sehen Sie den Abenteuerspielplatz für die Kleinen. Das Johannifeuer findet hier statt, ebenso die Kirwa. Es ist das Ziel des jährlich stattfindenden Triathlons und vieles mehr.
Seit April 2025 ist der Schmidwöhr auch eine Gedenkstätte und dahin gehen wir jetzt und halten uns dabei zuerst eher links und gehen nach den Parkplätzen rechts auf die Wiese - was leider nicht barrierefrei möglich ist.
Falls Sie gerade eine Toiletten-Pause brauchen, ist die Gelegenheit sehr günstig: Das große gelbe Haus mit der Außentreppe ist das Gebäude der Verwaltungsgemeinschaft Kallmünz, Holzheim und Duggendorf. Dieses ist hochwassersicher auf Stelzen gebaut und im unteren Bereich mit Tiefgaragen-Charme befindet sich eine öffentliche Toilette, die auch für Menschen mit Behinderung geeignet ist.
Gastrotipp!
Damit man auf dem Schmidwöhr lange verweilen kann ohne zu verhungern gibt es hier einen leckeren Zweiklang:
- den LaVera Pizzawagen
- und gelegentlich einen Kaffee-Oldtimer.
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