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Schäfer

Der Schäfer

Der Schäfer von Ernst Andreas Rauch

Unter Bürgermeister Michael Laßleben wurde im Zuge der Straßenbaumaßnahmen der Schäfer vermutlich 1968/69 aufgestellt. Er soll daran erinnern, dass früher die Schäfer mit ihren Herden über die Auwiesen gezogen sind. Wobei das bei uns immer noch so ist.

Ernst Andreas Rauch

Martin Mayer vom Bergsteig1 ist bei der Recherche zu seinem schönen Malerweg auf den Bildhauer gestoßen, den wir seit Monaten gesucht haben: Ernst Andreas Rauch (1901 - 1990).

Der Münchner Kunstprofessor erstellte den Schäfer aus Jurakalkstein. In München ist der Künstler vor allem wegen des Karl-Valentin-Brunnens am Viktualienmarkt bekannt. In der Zeit des Nationalsozialismus war er Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 15 großen Gruppenausstellungen belegt, darunter von 1937 bis 1944 auf fünf Großen Deutschen Kunstausstellungen in München. 1944 wurde er auf die Gottbegnadeten-Liste gesetzt und auf diese Weise von der Teilnahme am Zweiten Weltkrieg ausgenommen. Der Bildhauer Rauch verlor im Zuge der Entnazifizierung seine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und war fortan wieder freiberuflich tätig. Dabei war er kein Nazi, sondern ein echter Mitläufer. (Süddeutsche Zeitung, 21.10.2016) 1962 erhielt er den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München.

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Schafe in Kallmünz

Foto: Birgit Schmidmeier

Die Schafbeweidung spielt in Kallmünz immer noch eine große Rolle. So begegnet man den Schafen oft auf dem Schlossberg, dem Eichberg, dem Hutberg oder wie hier, am 28.12.22, mitten in Kallmünz. Dieser Schnappschuss gelang mir zufällig von der Naab-Brücke aus. Die Skulptur des Schäfers steht nur ein paar Meter weiter links.

Unterwegs

Skizze: vom Schäfer zum Erlkönig

Skizze: vom Schäfer zum Erlkönig

Rechts vom Schäfer geht eine kurze Treppe hinab zu einer Picknick-Area. Unten biegen Sie links ab Richtung Staatsstraße. Sie folgen dem Weg ein kleines Stück und biegen dann rechts Richtung eine Baumallee ab. Um zu unserer letzten Station zu gelangen, müsste man jetzt am besten die Wiese überqueren, denn die große Steinskulptur befindet sich mitten auf dem Rastplatz. Dieses Stück ist demnach leider nicht barrierefrei.

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